Frequenzumrichtern in der Praxis

Mit Frequenzumrichtern (FU) gesteuerte Antriebe sind in grosser Anzahl im Industrie-, Gewerbe- und Wohnbereich in Betrieb. Der Einsatz von FU nimmt stark zu. Bei unsachgemässer Installation können Störsignale Fremdsysteme beeinflussen. Im Halbtageskurs "Installation von Frequenzumrichtern" wird der FU als Quelle elektromagnetischer Störungen angesehen und behandelt.

Seminarziele

Trotz detaillierten Anleitungen der Lieferanten gibt es bei der Montage der Geräte und insbesondere bei den elektrischen Installationen immer wieder Unsicherheiten. Die Leitungen, Anschlüsse usw. werden vielfach mangelhaft ausgeführt. Die Folge davon ist, dass sich die vom FU erzeugten Störsignale über die Installationen und die Erdungs- und Potenzialausgleichsstruktur ausbreiten und z.B. MSR-Einrichtungen und IT-Systeme beeinflussen. Das darf nicht sein!

Die Teilnehmenden wissen, wie Frequenzumrichter als Störquellen wirken und dass beim Einsatz von aufeinander abgestimmten Komponenten sowie bei richtiger Montage und Installationsverkabelung die Störsignale stark eingedämmt werden. Der Kurs ist speziell auf die praktische Anwendung ausgerichtet. Im Kurslokal werden mit verschiedenen FU Versuche durchgeführt

Seminarinhalt

Theoretische Grundlagen

  • Störquellen und Störwirkungen
  • Leitungsführungen
  • Masse und Referenzpotenziale
  • Ableitströme

Praktische Anwendungen / Versuche

  • FU in Betrieb mit unterschiedlicher Filterung
  • FU in Betrieb mit Mängeln in der Installation
  • FU in Betrieb mit optimierten Filterungsmöglichkeiten und den notwendigen speziellen Installationsmassnahmen
  • Beeinflussung von Systemen bei mangelhafter Installation
  • FU mit RCD (FI-Schutz)

Teilnehmende

Elektrofachleute, Elektroinstallateurinnen und Elektroinstallateure, Chefmonteurinnen und Chefmonteure, Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater, Projektleiterinnen und Projektleiter, Elektroplanerinnen und Elektroplaner, Fachlehrerinnen und Fachlehrer, Berufsbildnerinnen und Beufsbildner.

Referenten

Michael Arnold, Arnold Engineering und Beratung, Opfikon
Henrik Lowack, Arnold Engineering und Beratung, Opfikon